Hypnoze
Hypnose-App oder Sitzung: was passt zu deinem Thema?
Du hast eine App oder ein Audio und fragst dich, ob eine Sitzung mehr bringt. Hier liest du, wofür beides gut ist und wann sich welches lohnt.
Kennst du das?
- Die Einschlaf-Hypnose läuft. Manchmal klappt es, manchmal bist du nach zehn Minuten wieder wach.
- Du hörst das Audio, aber der Satz, den du bräuchtest, kommt nicht vor.
- Das Abo läuft, und du weißt nicht, ob du es richtig machst.
- An derselben Stelle im Audio bist du jedes Mal mit den Gedanken woanders.
- Du willst erst etwas Günstiges probieren, bevor du einen Termin ausmachst.
Die kurze Antwort
Beides hat seinen Platz. Der Unterschied liegt nicht in der Stimme, sondern darin, ob jemand auf dich reagiert.
Eine App spielt ab, was einmal aufgenommen wurde, und spricht alle Hörer gleich an. In einer Sitzung hört dir jemand zu und ändert den nächsten Satz, wenn du gerade woanders bist. Das eine läuft ab, das andere antwortet.
Wofür eine App oder ein Audio gut ist
- Günstig. Viele Audios sind kostenlos, Apps laufen meist im Abo.
- Jederzeit. Um 23 Uhr im Bett, in der Mittagspause, im Zug.
- Zum Üben. Wer regelmäßig hört, findet leichter hinein.
- Zum Reinschnuppern. Du merkst, ob dir die Art überhaupt liegt, bevor du Geld für einen Termin ausgibst.
Was Selbsthypnose kann, und was offen ist
Für Selbsthypnose mit Audio oder App gibt es weniger Studien als für Hypnose, bei der ein Mensch anleitet. Viele dafür zitierte Studien arbeiten eigentlich mit angeleiteter Hypnose.
Belegt ist aber etwas, das für dich als Hörer zählt: Wie stark du auf Hypnose ansprichst, ist nicht festgelegt, sondern ließ sich in Studien mit Training steigern. Deshalb kann eine App ein guter Übungsplatz sein, auch wenn du dich anfangs noch ungeübt fühlst.
Quellen: Adam Eason, „The Science of Self-Hypnosis“, Einleitung sowie Kapitel 1, 3 und 11 (Studienlage zu Selbsthypnose) · Gorassini & Spanos (1986), Journal of Personality and Social Psychology 50, 1004–1012
Was eine Live-Sitzung anders macht
Vielleicht schweifst du beim Hören immer an derselben Stelle ab oder machst innerlich dicht. In einer Sitzung ist genau diese Stelle oft der interessante Punkt: Manchmal meldet sich dort ein Teil von dir, der auf seine Art aufpasst, und mit ihm lässt sich reden, statt ihn wegzuhören.
Nicht: „Ich mache beim Hören etwas falsch.“ Sondern: „An dieser Stelle meldet sich etwas, das zu meinem Thema gehört.“
Tommy arbeitet mit Hypnose nach Milton H. Erickson, also mit Bildern und deinen Worten statt mit einem Text für alle. Sagst du im Vorgespräch, dass es nachts um drei am schlimmsten ist, kommt genau dieser Moment in der Hypnose vor. Wird dir ein Bild unangenehm, wählt er ein anderes.
Und damit es nicht bei der Sitzung bleibt, geht es auch um den Alltag danach. Was eine App nicht kann, ist mit dir planen, was du um drei Uhr nachts tust, wenn das Audio vorbei ist. Das kommt aus der Verhaltenstherapie. Gearbeitet wird am Muster hinter deinem Thema, und die Sitzung ersetzt dein Üben nicht, sie kann ihm eine Richtung geben.
Tommy sitzt in Leipzig und arbeitet ausschließlich online; wie das per Video abläuft, liest du unter Online-Hypnose. Eine Aufnahme gibt es für alle, Trance State Hypnosis gibt es für ein Thema.
App und Sitzung im Überblick
| App oder Audio | Live-Sitzung per Video | |
|---|---|---|
| Kosten | oft kostenlos oder meist ein Abo | 250 € für ein Thema, in der Regel 1 bis 3 Sitzungen, alle im Preis |
| Wann verfügbar | jederzeit | zum vereinbarten Termin |
| Wer spricht | ein Standardtext für viele | Tommy, mit deinen Worten |
| Reagiert auf dich | nein, die Aufnahme läuft weiter | ja, Tempo und Inhalt passen sich an |
| Passt gut für | Üben, Entspannen, Reinschnuppern | ein Thema, das dich festhält und bei dem ein Audio nicht weiterkommt |
Warum der Preis so aufgebaut ist, steht unter Was Hypnose kostet.
Woran du merkst, dass die App allein nicht reicht
- Du hörst seit Wochen, aber im entscheidenden Moment ändert sich nichts.
- Du schweifst immer an derselben Stelle ab und weißt nicht, warum.
- Du hast Fragen, und niemand beantwortet sie.
Und wann reicht sie? Wenn du dich nach dem Hören ruhiger fühlst, besser einschläfst oder gern übst, funktioniert dieser Weg für dich.
Der nächste Schritt
Du musst dich vorher nicht entscheiden. Im Erstgespräch erzählst du, was du schon probiert hast, und ihr klärt, ob eine Sitzung etwas anderes bringen kann als dein Audio. Kann sie das nicht, sagt Tommy dir das. Nebenbei zeigt sich, ob du gut in die Hypnose hineinfindest.
Was oft gefragt wird
Muss ich erst eine App ausprobieren, bevor ich ein Thema buche?
Nein. Du kannst direkt mit dem Erstgespräch anfangen. Wenn du schon ein Audio nutzt, erzähl Tommy, was du dabei erlebt hast. Das hilft euch beim Einschätzen.
Kann ich beides kombinieren?
Ja. Ein Audio kann ein guter Weg sein, zwischen den Sitzungen zu üben. Was zu deinem Thema passt, besprecht ihr in der Sitzung.
Warum kostet die Sitzung mehr als ein App-Abo?
Weil es eine andere Leistung ist. Eine App ist eine Aufnahme für viele. Eine Sitzung ist Zeit mit einem Menschen, der nur mit dir an deinem Thema arbeitet. Das eine ist nicht besser als das andere, nur anders.
Wenn deine App dir gerade reicht, ist das ein gutes Ergebnis. Dann musst du hier nicht weiterlesen.
Erst reden, dann entscheiden
Im Erstgespräch (30 Minuten, kostenlos) erzählst du Tommy, was du schon probiert hast. Ihr klärt, ob eine Sitzung für dein Thema passt. Danach entscheidest du in Ruhe.
Lieber erst spüren, wie sich Hypnose anfühlt? Hypnose kurz ausprobieren (90 Sek.)